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Haus & Grund Stade informiert:
Beratungsdienst erfolgt telefonisch.

Aufgrund der Corona-Pandemie und um unseren Beitrag gegen eine weitere Verbreitung des Corona-Virus zu leisten, stellen wir unseren persönlichen Beratungsdienst auf einen telefonischen Beratungsdienst um. Evtl. notwendige Unterlagen für die Rechtsberatung bitten wir, vorher per E-Mail oder per Post an uns zu übermitteln.
Mietverträge und Formulare senden wir Ihnen gerne auf dem Postweg zu.
Sie erreichen uns telefonisch wie bisher zu den regulären Öffnungszeiten:
Geschäftsstelle: Mo./Di./Fr.: 8.00 – 13.00 Uhr, Do. 13. 00 – 18.00 Uhr
Rechtsberatung: Mittwoch: 15.00 – 19.00 Uhr
Tel.: 04141-2050
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Haus & Grund Stade e.V.
Günther Jahnke, 1. Vorsitzender

Rot-Grüne Koalition - Copyright Sylvia Horst
Bild: © Sylvia Horst

Koalitionsvertrag in Niedersachsen: Verspielte Chance

Wer den Marktanteil und die Investitionskraft privater Immobilieneigentümer „übersieht“, verspielt die Chance auf ein zügiges Erreichen der selbst gesteckten Ziele beim Wohnungsbau. Haus & Grund Niedersachsen, der Spitzenverband der privaten Wohnungswirtschaft auf Landesebene reagiert damit deutlich kritisch und bezeichnet die Bilanz in dieser neuen politischen Absichtserklärung für das private Haus-, Wohnungs- und Grundeigentum als ernüchternd..

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WEG

Wohnungseigentum: Begehrte Aufnahme von Tagesordnungspunkten

Ein „Beratungsklassiker“: Einzelne Eigentümer drängen auf die Aufnahme einzelner Beschlussanträge in die Tagesordnung zur nächsten Eigentümerversammlung. Der Verwalter, dem dieser Anträge unbequem sind, stellt sich quer.

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Schuhe - Copyright Sylvia Horst
Bild: © Sylvia Horst

Abstellen von Gegenständen im Hausflur

Die Mieterin nutzt den Hausflur, um darin Schuhe abzustellen. Nachdem sie sich nicht an eine Beseitigungsaufforderung der Vermieterin hält, erhebt diese Klage auf Beseitigung und zukünftige Unterlassung.

Das AG Frankfurt am Main (28.04.2022, Az.: 33 C 2354/21 (55)) gibt der Vermieterin Recht. „Treppenhäuser, Aufgänge und Laubengänge, bei denen es sich um Gemeinschaftsflächen handelt, die der Mieter zwar mitbenutzen darf, die jedoch nicht mitvermietet sind, dienen nur zum Betreten, um zu der angemieteten Wohnung zu gelangen. Das Abstellen von Gegenständen jeglicher Art - und so auch wie vorliegend Schuhe - in diesem Bereich ist von der zweckgebundenen Nutzung nicht umfasst und gehört nicht zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache.“

Hund - Copyright Sylvia Horst
Bild: © Sylvia Horst

Wohnungseigentum: Streitfall „Hundehaltung“

In der Eigentümergemeinschaft besteht ein Hundehaltungsverbot. V, Mitglied der Gemeinschaft, vermietet an M. Als M dennoch einen Hund anschafft und in der Wohnung hält, verlangt die Gemeinschaft von V dafür Sorge zu tragen, dass M seinen Hund abschafft.

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Recht - Copyright Sylvia Horst
Bild: © Sylvia Horst

Kündigung wegen Betreibens eines Notstromaggregats

Der Mieter betreibt auf seinem Balkon ein Notstromaggregat in unbefugter Weise. Daraufhin kündigen die Vermieter.

Das AG Wedding (22.06.2022, Az.: 7 C 92/22) erkennt die Kündigung nicht an. „Da es sich bei dem vorgeworfenen Verhalten um die Verletzung einer Pflicht aus dem Mietverhältnis handelt, hätte es diesbezüglich eine Abmahnung gemäß § 543 Abs. 3, Satz 1 BGB bedurft.“ Diese sei nicht erfolgt, Gründe für eine Entbehrlichkeit nicht dargelegt.

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Jahreshauptversammlung Haus & Grund Stade e.V.

Am 07.09.2022 begrüßte der 1. Vorsitzende des Vereins, Herr Günther Jahnke, die Teilnehmer zur Mitgliederversammlung im Veranstaltungsraum des Hotel Stadthafen in Stade. Der Vorstand freute sich, besonders den Ehrenvorsitzenden des Vereins, Herrn Bernhard Schröder und als Referent Herrn Dipl.-Ing. Jens Bossen des Bauamtes der Stadt Stade begrüßen zu dürfen.

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Wohnbaugipfel: Prinzip Hoffnung reicht nicht!

Wir brauchen kein stures Festhalten an unrealistisch gewordenen politischen Programmen, sondern ein gemeinsames Agieren aller Beteiligten, um die immer dramatischere Krise bei der Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum stemmen zu können. Dies aber ist längst zum Fernziel geworden. Darauf macht jetzt der Verein Haus & Grund Stade aufmerksam.

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Tastatur - Copyright Sylvia Horst
Bild: © Sylvia Horst

Betriebskosten: „Digitalisierung - pfui?“
Einsichtsrecht in Originalbelege trotz Übersendung von Kopien

Gegenüber der Betriebskostenabrechnung des V macht zunächst ein Belegeinsichtsrecht geltend. Im Büro des V wird ihm die Einsicht in einen Ordner mit Kopien der Belege angeboten. M besteht auf die Vorlage der Originale.

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Geld - Copyright Sylvia Horst
Bild: © Sylvia Horst

Nachträgliche Änderung der Betriebskostenabrechnung

Der Vermieter rechnet über die Betriebskosten für das Jahr 2019 im Jahr 2020 ab. Es ergibt sich ein Guthaben in Höhe von ca. 1.500,00 €. Im Jahr 2021 wird die Betriebskostenabrechnung korrigiert und weist lediglich ein Guthaben von ca. 500,00 € aus. Nachdem der Vermieter nicht zahlt, wird er von den Mietern auf Zahlung verklagt.

Das AG Kreuzberg (03.03.2022, Az.: 23 C 71/21) gibt den Mietern recht. „Eine Verringerung des innerhalb der Abrechnungsfrist des § 556 Abs. 3 Satz 2 BGB errechneten Guthabens des Mieters ist nach Ablauf der Frist nur noch möglich, wenn der Vermieter die verspätete Korrektur nicht zu vertreten hat.“ Dies sei dem gesetzgeberischen Ziel zu entnehmen, dass nach Ablauf der Abrechnungsfrist Rechtssicherheit herrsche und Streit vermieden werden solle.

Rauchwarnmelder - Copyright Sylvia Horst
Bild: © Sylvia Horst

BGH: Kosten der Miete von Rauchwarnmeldern

Die Vermieterin lässt in die Mietwohnung Rauchwarnmelder einbauen und teilt der Mieterin mit, dass die Kosten der Anmietung als Betriebskosten von ihr zu tragen sind. Die Mieterin verweigert nach Zugang der Betriebskostenabrechnung den Ausgleich dieser Kosten.

Zu Recht, urteilt der BGH (11.05.2022, VIII ZR 379/20). „Bei den Kosten für die Miete von Rauchwarnmeldern handelt es sich nicht um sonstige Betriebskosten i.S.v. § 2 Nr. 17 BetrKV, sondern – da sie den Kosten für den Erwerb von Rauchwarnmeldern gleichzusetzen sind – um betriebskostenrechtlich nicht umlagefähige Aufwendungen.“

Dr. Hans Reinold Horst mit Heike Janßen - Copyright Sylvia Horst
Bild: © Sylvia Horst

Landtagswahl 2022
Immobilieneigentümer zur Politik

Thema "Energiekosten und CO2 Verteilung": Interview mit Heike Janßen, Stade

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Dr. Hans Reinold Horst mit Wolfgang Schaper - Copyright Sylvia Horst
Bild: © Sylvia Horst

Landtagswahl 2022
Immobilieneigentümer zur Politik

Thema "Mietpreisbremse": Interview mit Wolfgang Schaper, Osnabrück

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Dr. Hans Reinold Horst mit Thomas Holzmann - Copyright Sylvia Horst
Bild: © Sylvia Horst

Landtagswahl 2022
Immobilieneigentümer zur Politik

Thema "Hohe Baukosten": Interview mit Thomas Holzmann, Holzminden

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Dr. Hans Reinold Horst mit Timm Voss - Copyright Sylvia Horst
Bild: © Sylvia Horst

Landtagswahl 2022
Immobilieneigentümer zur Politik

Thema "Energetische Sanierung": Interview mit Timm Voss, Walsrode

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Dr. Hans Reinold Horst mit Jutta und Dr. Stephan Kaufmann - Copyright Sylvia Horst
Bild: © Sylvia Horst

Landtagswahl 2022
Immobilieneigentümer zur Politik

Thema "Explodierende Energiekosten": Interview mit Ehepaar Dr. Kaufmann, Wunstorf / Steinhude

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Dr. Hans Reinold Horst mit Dr. Jochen Rothardt - Copyright Sylvia Horst
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Landtagswahl 2022
Immobilieneigentümer zur Politik

Thema "Abschaffung der Straßenausbaubeiträge": Interview mit Dr. Rothardt, Soltau

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Sebastian Lechner mit Dr. Hans Reinold Horst - Copyright Sylvia Horst

Landtagswahl 2022 in Niedersachsen

Haus & Grund Niedersachsen hat den Kandidaten zur Landtagswahl 2022, Sebastian Lechner, Generalsekretär der CDU, zum Wahlprogramm der CDU befragt. Im Interview mit Sebastian Lechner wurde auf die Wohnraumpolitik in Niedersachsen, die Mietpreisbremse und den Mietendeckel sowie auf die zukünftige Klimaschutzpolitik der CDU eingegangen.

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Olaf LIes mit Dr. Hans Reinold Horst - Copyright Sylvia Horst

Landtagswahl 2022 in Niedersachsen

Haus & Grund Niedersachsen hat im Zuge der Landtagswahl Niedersachsen 2022 ein Interview mit Olaf Lies von der SPD geführt. Olaf Lies ist in Niedersachsen für die Baupolitik und als Umweltminister für die Klimaschutzpolitik zuständig.

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Christian Meyer mit Dr. Hans Reinold Horst - Copyright Sylvia Horst

Landtagswahl 2022 in Niedersachsen

Ein weiterer Kandidat der Landtagswahl Niedersachsen 2022 ist Christian Meyer, MdL, Bündnis 90 / Die Grünen. Dr. Horst von Haus & Grund Niedersachsen interviewt Christian Meyer (Bündnis 90 / Die Grünen) zu ihrem Wahlprogramm 2022.
Christian Meier (Bündnis 90 /Die Grünen) erläutert die Ziele der Partei im Hinblick auf Immobilieneigentümer.

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Susanne Schütz mit Dr. Hans Reinold Horst - Copyright Sylvia Horst

Landtagswahl 2022 in Niedersachsen

Haus & Grund Niedersachsen hat im Vorfeld der Landtagswahl 2022 ein Interview mit Susanne Schütz, wohnungsbaupolitische Sprecherin der FDP, geführt. Haus & Grund wollte wissen, wie die FDP die Zukunft von Hauseigentümern nach der Landtagswahl 2022 sieht.

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Gasflamme - Copyright Sylvia Horst
Bild: © Sylvia Horst

Pressemeldung:
Gasalarm - „Not schweißt zusammen“

Trotz des sich möglicherweise anbahnenden „Gasalarms“ mit Versorgungsknappheiten und kalt werdenden Wohnungen im Herbst und Winter sollten Mieter und Vermieter Besonnenheit zeigen und gemeinsam Lösungen finden.

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Mietvertrag - Copyright Sylvia Horst
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Eigenbedarf nach Zwangsversteigerung vs. Kündigungsverzicht

E ersteigert die von Mieter M gemietete Wohnung. Sofort danach kündigt E wegen Eigenbedarfs. M verweist auf den gemeinsam mit dem bisherigen Eigentümer und Vermieter erklärten Verzicht auf eine Kündigung wegen Eigenbedarfs im Mietvertrag. V klagt auf Räumung. Wer bekommt Recht?

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Waschmaschine - Copyright Sylvia Horst
Bild: © Sylvia Horst

WEG: Aufstellen einer Waschmaschine im Gemeinschaftskeller

Ein Wohnungseigentümer stellt eine Waschmaschine in den Gemeinschaft-Kellerraum. Die Wohnungseigentümergemeinschaft verlangt Beseitigung und Unterlassung.

Das AG Bonn (04.05.2022, Az.: 21 C 45/21) gibt der Gemeinschaft recht.
„Das dauerhafte Aufstellen einer Waschmaschine durch einen Wohnungseigentümer in einem sondernutzungsfreien Gemeinschaft-Kellerraum stellt eine zweckbestimmungswidrige Nutzung dar, da eine permanente räumliche Nutzung stattfindet und nicht alle Wohnungseigentümer den Raum in vergleichbarem Maße nutzen können.“

Fahrrad - Copyright Sylvia Horst
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Unbefugt geparkt: „Ratz fatz – Fahrrad weg!“

Verschiedene Mieter stellen unbefugt ihre Fahrräder „irgendwo“ auf dem Grundstück ab. Den Vermieter ärgert das; er fordert durch Aushang dazu auf, die verbotswidrig abgestellten Fahrräder bis zu einem bestimmten Stichtag zu entfernen. Danach entsorgt er die Fahrräder. Schadenersatz?

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E-Auto - Copyright Sylvia Horst
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E-Mobilität: Parkplatz für E-Autos „rücksichtslos“?

Auf dem Grundstück des K stehen 2 Mehrfamilienhäuser (Vorder- und Hinterhaus). Für die Bewohner sollen 5 Parkplätze mit 2 Elektroanschlüssen gebaut werden. Die Bauaufsichtsbehörde versagt die Baugenehmigung. Warum?

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Geld - Copyright Sylvia Horst
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Sozialmiete: Nicht vom Jobcenter!

Wer als Vermieter bei einem Mietverhältnis mit sozialhilferechtlichem Einschlag vorsichtig sein will, lässt sich von seinem Mietinteressenten einen Antrag an den Sozialhilfeträger unterschreiben, wonach dieser die Miete direkt an den Vermieter zahlen soll. Doch das funktioniert nicht immer.

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Geld - Copyright Sylvia Horst
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Energiekosten: Einstandspflicht des Vermieters für den Verbrauch des Mieters?

Bedingt durch mehrere wirtschaftliche Faktoren steigen die Energiekosten aktuell rasant und extrem, insbesondere die Preise für Gas, Öl und Strom, Benzin und Diesel. Kann der Vermieter dafür zur Kasse gebeten werden, wenn der Mieter als Selbstversorger zum Beispiel Gas von einem kommunalen Energielieferanten bezieht?

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Geld - Copyright Sylvia Horst
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Gehört Hausstrom zu den Betriebskosten?

Der Vermieter rechnet über die Betriebskosten des Abrechnungsjahres 2018 ab. Er führt eine Position „Hausstrom“ an.

Das AG Hamburg (03.03.2022, Az.: 48 C 320/20) erklärt die Betriebskostenabrechnung diesbezüglich als formell teilunwirksam. Gemäß § 2 Nr. 11 Betriebskostenverordnung könnten lediglich die Kosten für die Beleuchtung auf Mieter umgelegt werden. „Die Abrechnungsposition „Hausstrom“ kann indes auch andere Kostenarten enthalten, wie etwa der Stromverbrauch einer Gemeinschaftsanlage oder sonstiger Verbrauchsstellen, und stellt damit potentiell eine intransparente und damit unzulässige Mischposition dar. Die Abrechnungsposition ist für den Mieter nicht prüffähig, weil sie nicht erkennen lässt, auf welche Verbrauchsstellen die umgelegten Stromkosten entfallen.“

Paragraphen
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Besichtigungsrecht: „Hart umkämpft!“

Bisweilen ist es einfach so:
Dann muss man als Vermieter in die Mietwohnung, um zum Beispiel angezeigte Schäden und Mängel zu besichtigen, deren Ursachen zu ergründen und um sie zu reparieren. Doch was, wenn der Mieter das Besichtigungsrecht verweigert?

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Recht - Copyright Sylvia Horst
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Beweiskraft des Rückgabeprotokolls

Im Rückgabeprotokoll werden Mängel festgehalten. Später rechnen die Vermieter ihre diesbezüglichen Forderungen mit der Mietkaution auf. Der Mieter ist damit nicht einverstanden und erhebt Klage auf Zahlung der Mietsicherheit.

Das LG Stuttgart (Hinweisbeschluss vom 13.12.2021, Az.: 4 S 150/21) bestätigt das klagestattgebende Urteil I Instanz. Zwar habe der Mieter durch die Unterzeichnung des Rückgabeprotokolls das Vorliegen der Mängel zum Zeitpunkt der Rückgabe bestätigt. Allerdings komme dem Protokoll nicht die Wirkung eines deklaratorischen Schuldanerkenntnisses im Sinne von § 781 BGB zu, es stelle vielmehr lediglich eine Zustandsbeschreibung dar. Der Vermieter hingegen müsse zudem darlegen und beweisen, dass die Mängel bei Vertragsbeginn noch nicht vorgelegen hätten.

WEG - Copyright Sylvia Horst
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Wohnungseigentum: „Individualanspruch“ auf Abberufung des Verwalters?

Wohnungseigentümer Q empfindet die Amtsführung und das persönliche Auftreten von Verwalter V als unmöglich. Er will ihn „weg haben“. Einen Abberufungsbeschluss erreicht er in der Versammlung nicht, sondern das Gegenteil in Gestalt eines Negativbeschlusses, der sich zum Verwalter bekennt. Q ficht an und erhebt Beschlussersetzungsklage.

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Parkett - Copyright Sylvia Horst
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Mietminderung bei Flächenabweichung

Im Mietvertrag gibt die Vermieterin die Wohnfläche mit ca. 70 m² an. Tatsächlich weicht die Fläche 15,5 % hiervon ab und weist lediglich eine Größe von 59,12 m² auf. Die Mieterin klagt auf anteilige Rückzahlung.

Das LG Hamburg (31.03.2022, Az.: 333 S 15/21) bestätigt das klagestattgebende Urteil I Instanz. Gemäß § 536 Abs. 1 Satz 1 BGB liege ein zur Minderung berechtigender Mangel vor, wenn die tatsächliche Wohnfläche von der im Mietvertrag angegebenen um mehr als 10 % abweiche. „Der Zusatz „ca.“ lässt zwar erkennen, dass Toleranzen hingenommen werden sollen. Auch für solche Toleranzen ist jedoch die Grenze dort zu ziehen, wo die Unerheblichkeit einer Tauglichkeitsminderung der Mietsache endet. Diese Grenze ist im Interesse der Praktikabilität und der Rechtssicherheit bei 10 % anzusetzen; eine zusätzliche Toleranz ist dann nicht mehr gerechtfertigt.“

Baum - Copyright Sylvia Horst
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Pressemeldung:
„Rückschnitt – jetzt oder nie?“

Wer sich durch den älteren Baumbestand seines Nachbarn genervt fühlt, sollte im Zweifel einen Gutachter hinzuziehen, der hieb- und stichfest beantwortet, ob der Baumbestand durch einen geplanten Rückschnitt bleibend geschädigt werden kann oder nicht. Nur so kann das eigene Haftungsrisiko minimiert werden.

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Weg - Copyright Sylvia Horst
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Wegerecht: Notwegerecht? Nicht immer!

Kann ein Grundstück vom öffentlichen Straßen- und Wegenetz aus nicht direkt erschlossen werden und müssen dafür andere private Grundstücke überquert werden, so stellt sich die Frage, ob die Eigentümer dieser Grundstücke dies dulden müssen. Das Gesetz spricht von einem „Notwegerecht“ des Eigentümers des „gefangenen“ Grundstücks. Zu der angesprochenen Sachlage kann es etwa kommen, wenn ein Grundstück geteilt, und der abgetrennte Teil dann fremd veräußert wird.

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Frau - Copyright Sylvia Horst
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Beseitigung von Dübellöchern

Die Vermieterin verlangt von der Mieterin nach Auszug das Verschließen von Dübellöchern.

Das LG Berlin (27.07.2021, Az.: 65 S 264/20) lehnt den Anspruch ab. „Unabhängig davon, ob die Dübellöcher bei Einzug der Beklagten vorhanden waren, ist weder vorgetragen noch ersichtlich, dass ihre Anzahl über das hinausging, was dem vertragsgemäßen Gebrauch nach § 538 BGB entspricht. Ihr Verschließen war nicht geschuldet.“

Heizventil - Copyright Sylvia Horst
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Beheizbarkeit eines Nebenraumes

Die Parteien vereinbaren als Mietobjekt u.a. einen Raum, der nicht unmittelbar mit der Wohnung verbunden und allein über das Treppenhaus zu erreichen ist. Der Raum wird als „Waschküche“ bezeichnet. Die Mieter rügen einen Mietmangel, weil besagte Waschküche nur auf 18 °C erwärmt werden kann.

Das AG Paderborn (03.05.2021, Az.: 51 C 29/21) weist das Ansinnen der Mieter ab. Bereits nach der Bezeichnung im Mietvertrag handele es sich nicht um Wohnraum, unabhängig davon, wie er seitens der Mieter genutzt werde. Die räumliche Trennung sowie die äußere Gestalt ließen zudem den Schluss auf einen Kellerraum zu. Demnach müsse ein solcher Raum weder die Behaglichkeitstemperatur von 20 °C für Wohnräume bzw. 22 °C für Badezimmer einhalten.

Mietvertrag - Copyright Sylvia Horst
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Mietkündigung: Nur schriftlich!

Eben mal eine E-Mail schreiben oder per WhatsApp kommunizieren, was kann leichter, einfacher und schneller sein? Man erreicht den Adressaten ohne jeden Aufwand und hat „im Rutsch“ alles erledigt. Ein guter Tipp? Nicht immer!

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Anschrauben - Copyright Sylvia Horst
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Beseitigung von Dübellöchern

Die Vermieterin verlangt von der Mieterin nach Auszug das Verschließen von Dübellöchern.

Das LG Berlin (27.07.2021, Az.: 65 S 264/20) lehnt den Anspruch ab. „Unabhängig davon, ob die Dübellöcher bei Einzug der Beklagten vorhanden waren, ist weder vorgetragen noch ersichtlich, dass ihre Anzahl über das hinausging, was dem vertragsgemäßen Gebrauch nach § 538 BGB entspricht. Ihr Verschließen war nicht geschuldet.“

Geld - Copyright Sylvia Horst
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Betriebskosten: Umstellung von Pauschale auf Vorauszahlung mit Einzelabrechnung möglich

In alten Mietverträgen spielten Betriebskosten eine mehr untergeordnete Rolle. Das lag an ihrem relativ überschaubaren Preisniveau. Auch aus Bequemlichkeit wurde gerne neben der Nettomiete eine Betriebskostenpauschale vereinbart, oder man warf gar keine Pauschale für die Betriebskosten neben der Nettomiete aus und kalkulierte gleich alles in einem Betrag.

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WEG - Copyright Sylvia Horst
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WEG: Zustimmungsvorbehalt bei Neuvermietung

Die Eigentümergemeinschaft beschließt, dass bei einer Neuvermietung der Zustimmungsvorbehalt durch den Verwalter schriftlich einzuholen ist. Dabei hat der Eigentümer Name, Beruf, Familienstand und Wohnanschrift des Mietinteressenten sowie die Zahl der einziehenden Personen vor der Vermietung mitzuteilen.

Das AG Essen (09.12.2021, Az.: 196 C 73/21) erklärt den Beschluss für nichtig. Zwar könne das Recht auf Vermietung des Sondereigentums durch die Gemeinschaftsordnung, d. h. eine Vereinbarung gemäß § 10 Abs. 3, 15 WEG eingeschränkt werden. Der Beschluss zur Einholung eines Zustimmungsvorbehaltes schränke die Vermietung jedoch wesentlich ein, weshalb hierfür keine Beschlusskompetenz bestehe.

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Günther Jahnke, Vors. Haus & Grund Stade

Nachlese: Sonderveranstaltung am 20.11.2019

Am 20.11.2019 fand die Sonderveranstaltung des Vereins Haus & Grund Stade im vollbesetzten Saal in der Gaststätte „Vier Linden“ in Schölisch statt. Unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Günther Jahnke hatte der Verein zu dem Thema „Mietkaution bei Wohnraummietverhältnissen“ eingeladen.

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Dr. Hans Reinold Horst - Copyright Sylvia Horst
Mit Kernforderungen zur Wohnungspolitik
Dr. Hans Reinold Horst
Bild: © Sylvia Horst

Nachlese: Jahreshauptversammlung 2019 von Haus & Grund Niedersachsen

Mit den Kernforderungen zur aktuellen und zukünftigen Wohnungspolitik in Niedersachsen fand der diesjährige Landesverbandstag von Haus & Grund Niedersachsen in den Strandterrassen / Steinhude statt.

Gastgeber des Landesverbandstages war Haus & Grund Wunstorf, dessen Wirken vor Ort niedersachsenweit vor ca. 250 Delegierten, Mitgliedern und Gästen gewürdigt werden konnte.

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CFK Forschungszentrum
Bild: © Haus & Grund Stade

Sonderveranstaltung Juni 2019
Besichtigung CFK-Valley Nord Forschungszentrum Stade

Die diesjährige Sommer-Sonderveranstaltung führte uns in das CFK-Valley Nord Forschungszentrum in Stade. Der Andrang war so groß, dass wir die Veranstaltung in zwei Gruppen aufteilen mussten. Am 03.06. und am 05.06. konnten sich jeweils ca. 30 Mitglieder von Haus und Grund einen Einblick in die Forschung des Werkstoffs CFK verschaffen.

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Günther Jahnke - Copyright Sylvia Horst
Günther Jahnke, Vors. Haus & Grund Stade
Bild: © Sylvia Horst

Nachlese zur Jahreshauptversammlung 2019

Der 1. Vorsitzende Günther Jahnke eröffnete die Versammlung und begrüßte die Teilnehmer.
Jahnke ging kurz auf die aktuelle Entwicklung zur „Strabs“ in Stade ein.

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Jürgen Lindner - Jahnke
Bild: © Haus & Grund Stade

Kündigungsgründe und Fristen

Am 26.11.2018 fand die Sonderveranstaltung des Vereins Haus & Grund Stade im vollbesetzten Saal in der Gaststätte „Vier Linden“ in Schölisch statt. Als Referenten begrüßte Jahnke hierzu Herrn Verbandsjustiziar Jürgen Lindner.

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Rathaus Lüneburg -  Copyright Haus & Grund Stade
Bild: © Haus & Grund Stade

Tagesausflug zur Besichtigung des Rathauses Lüneburg

Die diesjährige Gemeinschaftsfahrt von Haus und Grund Stade führte uns am 05.09.2018 bei schönstem Spätsommerwetter nach Lüneburg zu einer Besichtigung des historischen Rathauses.

Zum Tagesausflug mit Bildern >>

Dr. Christian Pape
Geschäftsführer der Wohnstätte Stade, Dr. Christian Pape

Sonderveranstaltung Haus & Grund Stade e.V.
Thema: „Datenschutzgrundverordnung – was müssen Vermieter wissen?“

Für das hochaktuelle Thema „Datenschutz“ konnte Dr. Christian Pape, Geschäftsführer der Wohnstätte Stade e.G., als Referent gewonnen werden. Er erklärte, wie Vermieter mit dem Datenschutz umgehen sollten, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.

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Dr. Hans Reinold Horst - Copyright Sylvia Horst
Dr. H-R Horst,
Vors. Haus & Grund NDS
Bild: © Sylvia Horst

Nachlese: Jahreshauptversammlung Haus und Grund Stade e.V. vom 12.04.2018

„Die Rolle der Immobilie bei Trennung und Scheidung“ war das Thema eines Vortrages, zu dem Haus & Grund Stade e.V. anlässlich der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 12.04.2018 ins Inselrestaurant einlud. Als Vortragsreferenten konnte Vereinsvorsitzender Günther Jahnke den Vorsitzenden des Landesverbandes Haus & Grund Niedersachsen, Herrn Rechtsanwalt Dr. Hans Reinold Horst, begrüßen.

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Bernhard Schröder
Ehrenvorsitzenden Bernhard Schröder

Sonderveranstaltung Haus und Grund Stade e.V.
Immobilienbesitzer und Ortssatzungen

Am 15.11.2017 fand vom Verein Haus und Grund Stade e.V. eine Sonderveranstaltung zum Thema „Immobilienbesitzer und Ortssatzungen“ in der Gaststätte Vier Linden in Schölisch statt.

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Hamburg - Binnenalster
Bild: © Haus & Grund Stade

Tagesausflug zur Alsterfahrt in Hamburg

Die diesjährige Gemeinschaftsfahrt von Haus und Grund Stade führte uns nach Hamburg. Wie schon in den 34 Jahren zuvor, hatte unser Ehrenmitglied Rudolf Möller die Organisation übernommen.

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RA A.L. Schröder
Referentin: Frau Rechtsanwältin und Notarin A. L. Schröder
Bild: © Haus & Grund Stade

Sonderveranstaltung des Vereins fand großen Zuspruch

„Erben und Vererben - Worauf müssen Immobilieneigentümer achten?“ war das Thema der Sonderveranstaltung des Vereins Haus & Grund Stade am 14.06.2017, 18.30 Uhr in der Gaststätte „Vier Linden“ in Stade-Schölisch.

Der 1. Vorsitzende Günther Jahnke begrüßte mehr als 100 Zuhörer und als Referentin Frau Rechtsanwältin und Notarin Andrea Luise Schröder aus der Anwaltskanzlei Eylmann – Schröder in Stade. Als Gast konnte G. Jahnke den Schatzmeister Jürgen Dahmen vom Nachbarverein H&G Buxtehude begrüßen.

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Kurznachrichten

Rauchen auf dem Balkon: Mietminderung?

Rauchen auf dem Balkon kann der Vermieter rechtlich nicht verbieten. Möglich ist es jedoch, dass der darüber wohnende Mieter sich dadurch erheblich gestört fühlt und deshalb die Miete mindert. 5 % sei angemessen, sagt LG Hamburg (1 S 92/10).


Schimmelvermutung

Unter der Balkontür hat sich Feuchtigkeit gesammelt und das Parkett leicht verfärbt, der Mieter vermutet Schimmelbildung unter dem Parkett und mindert die Miete. Nein, urteilt AG München (474 C 2793/12), die Gebrauchstauglichkeit der Wohnung sei durch die Verfärbung nur unerheblich i. S. v. § 536 BGB beeinträchtigt, dies muss der Mieter hinnehmen. Dass Schimmel unter dem Parkett vermutet wird, genüge nicht die Miete begründet zu mindern.

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